Es ist soweit! Unser zweites Interview beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema ,,Auch Lehrer waren einmal Kinder“. Herr Professor Kristament
hat sich für euch Zeit genommen ein paar dazu passende Fragen zu beantworten.
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1 Was war das Jugendwort Ihrer Schulzeit?
Eine für Schüler*innen einfach zu beantwortende Frage, lässt ihn kurz nachdenken. ,,Meine Jugend ist doch schon ein bisschen her, da muss ich jetzt ein bisschen überlegen‘‘ . Er entschied sich schlussendlich für das Wort ,,Oida“, das auch bei der heutigen Jugend noch aktuell ist.
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2 Was war Ihre Ausrede, wenn Sie als Schüler zu spät gekommen sind?
Höchst verdächtig erklärt Herr Prof. Kristament, dass er keine Ausreden hatte. Gibt aber nach kurzer Zeit dann doch zu, dass er ein typischer ,,Zu-knapp-Kommer“ ist. Das war aber im Schulalltag auch nichts Neues mehr für seine Mitschüler*innen und Lehrkräfte ,,Alle wussten darüber Bescheid“ . Dies führte sogar einmal dazu, dass sein KV ihn eine Woche lang eine viertel Stunde vor Stundenbeginn in die Schule bestellte, damit er eine Woche lang rechtzeitig da ist.
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3 Haben Sie als Schüler geschwänzt?
Wieder mal probiert es der Herr Prof. scheinheilig mit einem ,,Nein, geschwänzt habe ich eigentlich nicht‘‘. Abgekauft haben wir es ihm aber dann doch nicht, somit wurde er schwach ,,Ich habe einmal einen Psychologie-Test vergessen, am Tag davor bin ich dann drauf gekommen…“. Aber sonst hätte er nie geschwänzt, an dieser Stelle muss jede*r selbst entscheiden, ob er/sie dem Herrn Prof das wirklich glauben will!
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4 Was war Ihre Lieblingsband/Lieblingssänger*in?
Bei dieser Frage musste er kurz schmunzeln und muss uns hiermit etwas beichten:
,,Ich muss mich jetzt outen, das wird jetzt peinlich…“, er hörte nämlich früher gerne Musik der Band ,,Modern Talking“ (Für die Jüngeren unter uns, vielleicht sagt euch der Song ,,Cheri Cheri Lady“ etwas, aber zu eurer Enttäuschung nicht die Version von Capital Bra, sondern das Original von Dieter Bohlen und Thomas Anders) Das lustige dabei ist, dass laut dem Herrn Prof. früher niemand zugeben wollte, diese Musikrichtung zu hören, es aber dann doch sehr viele machten und auch weiterhin hören.
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5 Waren Sie ein guter Schüler?
,,Jain“. Herr Prof Kristament erzählt von seinen Stärken und Schwächen in der Schule, das Fach Latein machte ihm im Laufe seiner Schulkarriere Schwierigkeiten, da ihm das Vokabellernen nicht leichtfiel. Im Großen und Ganzen behauptet er, er hätte seine Schulsachen ordentlich gemacht, würde sich aber nicht als Streber bezeichnen. Man merkt, dass sich der Herr Prof ärgert, dass sich bei seinem Maturazeugnis kein ,,guter Erfolg“ mehr ausgegangen ist, Schuld daran sei das Fach ,,Englisch!“.
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6 Warum wollten Sie Lehrer werden?
Der Herr Prof. begann sofort höchst motiviert von dem Beginn seiner Karriere als Lehrer zu berichten: ,,Ich wollte eigentlich kein Lehrer werden!!“
Ihm war früh klar, dass er später etwas mit Mathematik machen will. Schon in der Schule machte sich seine Leidenschaft zur Mathematik erkennbar. Diese Tatsache nützt er, um wie immer auf sein allzu geliebtes Mathe Wahlpflichtfach zu sprechen, das es in so einer Form auch damals gab und er in seiner Schulzeit besucht hatte und sogar darin maturierte! Somit war eines klar ,,Ich will Mathematik studieren“. Im Laufe des Studiums erkannte er, dass ihm die Mathematik im Wirtschaftsbereich wie zum Beispiel im Bankwesen und Versicherungswesen nicht wirklich interessierte. Durch den Kontakt, den er zu unserer Schule hatte, bekam er vom Lehrermangel mit und wurde sogar darauf angesprochen. Da er sowieso schon im Studium Nachhilfe gegeben hatte, und das mit Erfolg, reizte es ihn, auch selbst einmal vor einer Klasse zu stehen. Er erzählt davon, dass es ein Ansporn gewesen sei, besser und strukturierter zu unterrichten als vereinzelte Lehrkräfte seiner damaligen Nachhilfeschüler/innen. Das macht wohl auch seinen heutigen Erfolg aus 🙂 Jetzt kommen wir zum wohl schönsten Teil, Herr Prof. Kristament erzählt lächelnd von seinen ersten Monaten im Schulbetrieb als Lehrer. ,,Von da an habe ich gewusst, das ist es, das ist MEIN Traumjob!‘‘. Laut ihm, sei das die richtige Entscheidung gewesen.
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7 Was hat sich an der Schule am meisten verändert in den letzten Jahren?
Nach kurzem Überlegen, berichtet er vom Durchschnittsalter der Lehrkräfte, das wesentlich gesunken sei. Es macht ihm Spaß mit einem jungen Lehrer*innen-Team zu arbeiten, findet es aber dann doch immer wieder lehrreich sich mit erfahren Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Als Vergleich nennt er seine eigene Schulzeit, in der noch wesentlich ältere Lehrkräfte unterrichtet haben
Obwohl es nicht seine erste Wahl war, Lehrer zu werden, sind wir vollkommen Herrn Prof. Kristaments Meinung, ,,es war die richtige Entscheidung“ !!









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