¡Buenos días Muchachos! 🙂

Während ein Zahnarztbesuch für viele Menschen einen schockierenden Moment darstellt, ist mein Besuch bei meinem Zahnarzt ein Moment der Inspiration. Mein Zahnarzt ist nämlich mein Vorbild, mein Held und der Grund, warum ich tatsächlich nie aufgeben werde. In diesem Artikel erfährst du nun über das WARUM! 

Er wuchs in einer Familie auf, die sowohl einen Bauernhof betrieb als auch ein Kaffeehaus. Weder sein Vater noch seine Mutter hatte einen akademischen Abschluss bzw. überhaupt einen Schulabschluss und er musste mit seinen 10 Geschwistern – ja, 10 Geschwister 🙂 – in einem bescheidenen Haushalt leben. Aber dieser junge Mann hatte eine Vision für sein Leben. Nach seiner bestandenen Matura hat er ein Zahnarztstudium angefangen und dieses erfolgreich abgeschlossen.

Leider erkrankte er in seinen 20er Jahren, kurz vor dem Abschluss seines Studiums, an Multipler Sklerose (MS). Für diejenigen, die mit dem Begriff nichts anfangen können, keine Sorge: MS ist eine Nervenerkrankung, die das Nervensystem betrifft (so eine Art Kommunikationsstörung zwischen den Nerven – es gibt keine eindeutige Ursache dafür). Für viele Menschen wäre dieser Zeitpunkt ein Anfang vom Ende. Doch für ihn hieß es nicht aufzugeben. Er kämpfte weiter, bis er erstmalig seine eigene Klinik eröffnen konnte. Des Weiteren hat er nebenbei im Zentrum der Erstsorgeuntersuchung gearbeitet und dort zahlreichen Patienten geholfen.

Er bildete sich nicht nur medizinisch weiter, sondern auch technisch. Neben technischen Computerkursen, die er absolviert hat, beschäftigte er sich viel mit der Funktionsweise vieler Geräte. Er hat mir des Öfteren geholfen, meinen PC als Kind zu optimieren bzw. auch zu reparieren. Zusätzlich definierte er die Bedeutung der Technik erstmalig für mich. Denn mithilfe dieser konnte er seine Arbeit trotz seiner Erkrankung problemlos durchführen.

Jetzt fragst du dich bestimmt, warum hilft mir mein Zahnarzt, meinen PC zu reparieren? Na ja, kurz gesagt: Wir sind Verwandte 🙂. Auch als wir nach Österreich umgezogen sind, unterstützte er mich bei jedem Schritt, den ich gemacht habe. Er stand bei mir stets mit Rat und Tat zur Seite und war ein Freund, ein Mentor und ein tolles Vorbild!

Dank ihm wuchs im Kindesalter meine Begeisterung und meine Neugier für die Wissenschaft. Aufgrund seines Einflusses auf mich lernte ich schon im Kindesalter, dass Aufgeben keine Option ist und dass man mit eigenem Willen und viel Glauben an sich selbst dort hinkommen kann, wo man tatsächlich hin möchte.

Spannend ist es für mich, darüber nachzudenken, wie mein Leben wäre, wenn ihn nicht gekannt hätte. Aber das wäre vielleicht eine Idee für einen anderen Artikel – darüber möchte ich mir jedoch momentan keine Gedanken machen.

Was hättet ihr denn gemacht, wenn ihr in seiner Situation wärt? Glaubt ihr, dass ihr das Potenzial hättet, weiterzumachen, um auf die Beine zu kommen? Oder würdet ihr lieber aufgeben und dem Universum die Schuld geben? Schreibt das gerne in die Kommentare! 🙂

Mit viel Liebe <3

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Titan

Dieser Beitrag wurde von einem Jugendlichen der Bundesredaktion erstellt. Neben selbst verfassten Artikeln werden auch Inhalte von ausgewählten Partnerorganisationen veröffentlicht. Gerne kannst auch du dich mit einem Beitrag am Schülerblog beteiligen. 😊

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