Ich bekam die Krebs-Diagnose. Was für eine Scheiße! Man fragt sich, warum ich? Oder warum generell irgendwer? Das Schlimmste an dieser Krankheit ist, dass du selbst keinen Einfluss darauf hast, ob du sie besiegen wirst oder nicht. Du kannst nicht beeinflussen, wie viele Krankenhausaufenthalte du deswegen haben wirst und wie eingeschränkt dein Alltag sein wird. Ich wollte ein bisschen helleres Licht auf das Thema werfen, indem ich darüber schreibe, wie man den Krebs besiegt. Dass hier etwas Ironie mit fließt, ist, denke ich, klar. 

Basic knowledge: Die Ärzte können sagen, was sie wollen, solange du der Überzeugung bist, dass du keinen Krebs hast, bist du fast schon allgegenwärtig!

PS: Mit ‚Die Ärzte‘ ist natürlich nicht die Band gemeint. 

Aber wie werde ich diesen Spießer jetzt wirklich los? 

Schritt 1 (nach der Diagnose): Das Wichtigste ist es vorerst, die positiven Seiten des Krebses zu beleuchten. Sollte es dir schwer fallen, diese zu erkennen, habe ich hier ein paar aufgelistet. (Wichtig: Nicht jeder der folgenden Punkte passt zu jeder Art von Krebs) 

  1. Du kannst deinen Krebs als Ausrede verwenden: Du willst nicht im Sportunterricht mitmachen? Sag einfach ‚Mir geht’s nicht so gut… Hab Krebs‘ und schon bist du aus dem Schneider und kannst den anderen beim Poweryoga zuschauen. 
  2. Du hast random knowledge über mindestens eine Art von Krebs. Imagine du hast den Flex und kannst anderen erklären, warum wir Nebenschilddrüsen haben und was ihre Aufgabe ist. 
  3. Der Krebs bringt dich dazu, neue Frisuren auszuprobieren. Hättest du dich getraut, dir einfach mal die Haare abzurasieren? Das ist doch die perfekte Gelegenheit dafür! 
  4. Dieser Punkt bezieht sich auf den vorigen: Die Haare kommen meistens schöner, dichter und manchmal auch gelockt wieder. Das sehen vielleicht nicht alle als etwas Positives, aber für viele ist es definitiv ein Pluspunkt. 
  5. Ein Vorteil, der zwar nur eine bestimmte Personengruppe betrifft, ist die gratis Top Surgery. Voll praktisch! Brüste wird man los und Krebs im besten Fall auch.

Schritt 2: Geh zum Arzt! (leider wieder nicht die Band gemeint)

Auch wenn man den Klugscheißern nicht alles abkaufen muss, ist es vorteilhaft, seine Blutwerte zu checken und sich wenn nötig unters Messer legen zu lassen. 

Gehen wir mal auf das ‚Unters Messer legen‘ genauer ein: Im Endeffekt wird einem ja ’nur‘ ein Organ oder der Tumor selbst rausoperiert. Klingt vielleicht erstmal scary, aber sie würden ja niemandem ein Organ entnehmen, wenn sie wüssten, dass es das nicht besser macht. Demnach, wie in Schritt 1 einfach positiv denken. Ich mein wenn man schon mal mit Krebs diagnostiziert wurde, kann es ja nicht mehr wirklich schlimmer werden. 

PS: Wenn ihr Schiss vor der OP haben solltet, tut einfach so, als hättet ihr eine Panikattacke. Die geben einem dann so viel Beruhigungsmittel, da ist man schon in einem anderen Universum und bekommt dementsprechend kaum etwas mit. 

Schritt 3: Slayt das Krankenhaus. (für die Deutsch ProfessorInnen: Slayt- Wortstamm: slay, kommt aus einer nicht deutschen Sprache, Verwendung laut google: wenn jemand etwas auf atemberaubende Art und Weise erledigt hat)

Auch hier ist die positive Energie äußerst wichtig! Du hast Schmerzen? Egal. Tu so, als ob du gerade den schönsten Tag deines Lebens hast! Schmerzfrei, glücklich, und so weiter… 

Der Krebs wird bemerken, dass er dich nicht im Griff hat, denn let’s be honest, der will dich nur umbringen. Somit hast du auch gegen ihn gewonnen, denn wenn er keine Power mehr über dich hat, bist du der Boss und hast den Krebs besiegt. Glückwunsch! 

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